Nach einem Bericht von Focus legte der japanische Schwimmverband einen neuen Strafkatalog mit kuriosem Inhalt auf. In diesem werden unter anderem gefärbte Haare, Körperschmuck wie Piercings und bunt lackierte Fingernägel angeprangert. Es handele sich dabei um optische Verfehlungen und sollen von japanischen Synchronschwimmern und Turmspringern nicht mehr getragen werden.
Diese Restriktionen galten bereits für die japanischen Schwimmer. Dabei geht der Verband soweit, dass ein Verstoß gegen die Auflagen mit einer lebenslangen Wettkampfspeere geahndet werden kann. Unverhältnismäßig?
Besonders die Indisziplin der japanischen Sportler war dem Schwimmverband ein Dorn im Auge. Man könne als sportlicher Leistungsträger eines Landes nicht wie ein „Rockstar auftreten“. Alkohol und heimliche Besuche beim anderen Geschlecht während Trainingslagerfahrten sind ebenso verpönt und untersagt.
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Es ist doch einfach lächerlich, gefärbte Haare als Grund, eine vielversprechende Karriere durch eine lebenslange Wettkampfsperre vorzeitig zu beenden?! Dieser Artikel bestätigt doch nur aufs Neue die Vorurteile, die man hier zu Lande doch sowieso schon von den so überkorrekten Japanern hat. Man kann sich nur wundern wie eine technisch so fortschrittliche Nation in solchen Belangen immer noch derart rückständig sein kann.