Der Litschibaum
Der Litschibaum ist ein etwas 20m hoher Baum, welcher zur Ordnung der Sapindales gehört. Dabei entwickelt der Litschibaum starke, grüne Blätter und trägt bis zu 190kg an Litschi-Frucht pro Jahr. Dabei wirft die Litschi nie ihre Blätter ab und gedeiht daher nur in Klimazonen mit warmen Wintermonaten.
Dort kommt die Litschi her – Anbaugebiet
Die Litschi, auch Liebesfrucht genannt stammt ursprünglich aus dem südlichen China und wird heute vermehr in den subtropischen Klimazonen angebaut. Dabei kann das Anbaugebiet der Litschi neben Indien und Taiwan auch auf das nördliche Australien und Israel verweisen. Zudem gehört Südafrika und Madagaskar zu den Anbaugebieten der Litschi.
Das ist die Litschi-Frucht
Die Litschi-Frucht ähnelt von weitem einer kleinen Erdbeere und wird etwa 3-4cm groß. Die Schale der Litschi ist rau und ungenießbar. Farblich siedelt sich die Litschi-Frucht im rötlich, bis gelb-hell-Lila an. Zudem benötigt die Litschi nach der Ernte ein paar Tage Ruhe, denn die Schale bekommt ihre harte Konsistenz erst nach der Ernte. Dieser Umstand hilft auch beim späteren schälen der Frucht.
So schmeckt die Litschi-Frucht
Der Geschmack der Litschi ist typisch und einzigartig. Deine reife Frucht schmeckt sehr süß und hat ein feines Aroma.
Litschi schälen
Die Litschi hat eine raue, feste Schale und muss deshalb geschält werden. Die Schale der Litschi kann man am besten mit einem Messer anritzen und dann abziehen.
Im inneren der Litschi befindet sich ein fester, nicht essbarer Kern. Diesen schält man am besten mit einem Messer aus der kleinen Litschi. Überreife Litschis können auch per Hand geschält werden.
Litschi verarbeiten – Litschi-Salat
Am einfachsten und schnellsten geht die Verarbeitung der Litschi in einem Obstsalat. Zusammen mit Mango, Äpfeln, Banane und einen Schuss Zitrone kann die Litschi einen fein aromatischen Touch dem Obstsalat hinzufügen.
Litschi-Wein
Die Litschi kann ähnlich wie Apfel-Wein oder Kirschwein vergoren werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Maische gut angesetzt ist, damit der Litschi-Wein das gesamte Aroma entfalten kann.
Neben dem herrlichen Geschmack der Litschi spricht auch der Nährwert für die kleine Frucht.
Kalorien der Litschi
Die Litschi ist mit 95 Kcal je 100g recht energiehaltig. Besitzt dabei jedoch vor allem Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucke und kaum Fett. Auch der Eiweißgehalt liegt mit etwa 1% im unteren Bereich. Die Litschi dient von den Kalorien daher vor allem als Salatbeilage.
Dahingegen ist die Litschi jedoch gesund.
Wie gesund ist die Litschi?
Mit einem Vitamin C – Anteil von etwas über 40mg je 100g besitzen die Litschi-Früchte etwas weniger als die Hälfte des Vitamin C – Gehaltes von Kiwis. Aber auch der dienliche Effekt für ein Wohlbefinden des Magen/Darm-Traktes spricht für die gesunde Litschi.
Die Anzucht der Litschi im heimischen Garten
Um die Litschi in den heimischen Gefilden an zu züchten kann man einen Litschi-Samen als Steckling benutzen. Dabei ist bei der Aufzucht der Litschi-Kerne zu achten, dass sie von März bis Mai in frische Erde gesteckt werden. Dabei benötigen Die Stecklinge bei der Anzucht wenig Licht. Es ist aber auf eine ausreichend hohe Temperatur bei der Litschi-Aussaat zu achten. Dabei empfiehlt sich ein Temperaturbereich von 22-26°C.
Um später die Anzucht der Litschi zu fördern, sollte sie in den Warmen Sommermonaten im freien stehen. Die Litschi verträgt auch direktes Sonnenlicht. Nur bei den Litschi-Neutrieben sollte man auf direkte Mittagssonne verzichten.
Größte Hürde stellt das Gießen bei der Litschi-Anzucht dar. Es ist darauf zu Achten, dass die Litschi Feucht bleibt, jedoch nicht in Nässe schwimmt. Ein falsches Gießverhalten der Litschi wird mit braunen Blättern bestraft.
(c) Foto: DominoXl / Artikelbild: Kunstzirkus – pixelio.de
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